Gewitterangst bei Hunden besser verstehen und rechtzeitig helfen!
Gewitter jagen vielen Menschen eiskalte Schauer über den Rücken und lassen Hunde fast verzweifeln, die panische Angst vor Blitz und Donner haben. Wenn Sie wissen, was mit Ihrem Hund passiert, wenn das Donnergrollen durch Mark und Bein geht, können Sie rechtzeitig erkennen, wann Ihr Hund Hilfe braucht und wie Sie ihn am besten unterstützen. Darum erklären wir Ihnen hier, warum man Hunde bei Gewitter genau beobachten sollte, wie Hunde Angst vor Gewitter zeigen und welche zusätzliche Belastung einige Hunde ertragen müssen.
Warum ist es wichtig, seinen Hund bei Gewitterangst genau zu beobachten?
Angst vor Gewitter ist nicht nur ein simples Gefühl, sondern für viele Hunde purer Stress, der massive Auswirkungen auf ihren Körper haben kann. Wenn ein Hund schon etwas älter ist oder aus gesundheitlichen Gründen in jüngeren Jahren an Herz-Kreislauf-Problemen leidet, können Angstzustände bei Gewitter gefährlich und lebensbedrohlich für den betroffenen Hund werden.
Zudem können sich Probleme im Umgang mit anderen Tieren und Menschen bei ängstlichen Hunden neu entwickeln oder bestehende verschlimmern. Das kann passieren, wenn Hunde in Panik vor Gewitter auch noch sich selbst überlassen werden und keine Unterstützung und Sicherheit vom Besitzer bekommen. Behalten Sie Ihren Schützling bei gewittriger Wetterlage deshalb gut im Blick.
Wie zeigt ein Hund Angst vor Gewitter?
Bei grellen und lauten Gewittern zucken viele Menschen schon zusammen. Erst recht, wenn sie bereits miterlebt haben, wie ein Blitz einen Baum spaltet, ein Gerät regelrecht sprengt oder Schlimmeres. Hunde wissen nicht, was Gewitter anrichten können, aber unvorhersehbare Blitze, die durchdringenden Geräusche von Donner, Sturm, Starkregen und Hagel versetzen viele Vierbeiner in Angst und Schrecken.
Panische Hunde laufen bei Gewitter hektisch geduckt umher, hecheln wie wild, suchen mit weit aufgerissenen Augen nach Hilfe, legen die Ohren fest an, klemmen ihre Rute zwischen den Beinen ein oder zittern, dass es einem selbst wehtut. Auch subtile Signale, wie gestresstes Lefzenlecken, scheinbar unbegründetes Schmatzen oder ungewöhnlich häufiges Gähnen zeigen das wachsende Unwohlsein bei Hunden mit Gewitterangst. Viele Angsthunde bellen die Donnergeräusche auch an, versuchen bei Gewitter wegzulaufen oder sich zu verstecken, reißen dabei nicht selten Inventar kaputt oder verletzen sich. Unsere Hündin hat bei Gewitter beispielsweise einmal so ungünstig über die Fensterbank versucht wegzukommen, dass sie den Fensterhebel zur Seite gedrückt und das Fenster beinahe geöffnet hätte. Das wäre im schlimmsten Fall ein gefährlicher Absturz geworden.
Hundefell kann sich bei Gewitter aufladen und Stromschläge verursachen
Das klingt seltsam, aber ein amerikanischer Tierverhaltensforscher und Tiermediziner namens Nicolas Dodman fand an der Tufts Universität in North Grafton heraus, dass sich das Fell einiger Hunde bei Gewitter elektrostatisch aufladen kann. Wie am Auto, auf Plastik-Mikrofaserdecken oder beim Ausziehen von synthetischen Pullovern, kann das aufgeladene Hundefell zu leichtem Kribbeln auf der Haut oder sogar zu schmerzhaften Stromschlägen führen, die beim Kontakt mit Metall zuschlagen. Das kann bei einem betroffenen Hund die Angst vor Gewitter noch verschlimmern. Und dieses Phänomen kann auch ein Grund dafür sein, warum Hunde sich oft im Bad oder in der Badewanne verstecken, wo sie geerdet sind.
Gehen Sie bei Gewitter kein Risiko ein, deuten Sie die Warnsignale Ihres Hundes richtig und beschützen Sie ihn im sicheren Zuhause oder in anderen Gebäuden, in deren Nähe Sie gerade unterwegs sind.
Für Abenteuer im Freien, die Ihr Hund nicht auf eigenen Pfoten miterleben kann, nehmen Sie ihn in unserem Hunderucksack mit. Die richtige Größe und das passende Hunderucksack-Modell für unterschiedliche Hunderassen finden Sie bequem in unserem Onlineshop. Fragen Sie uns auch gern per Telefon oder Nachricht, wenn Sie sich Unterstützung bei der Modellauswahl wünschen.
Bildquelle: KI generiert