Der große DogCarrier im Test von der Produkttesterin Franziska Knabenreich,

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auch noch einmal nachzulesen unter: www.feingemacht-hundestyling.de

Hier nun der komplette Auszug aus dem Produkttest:

Hund in einem Hunderucksack

Heute möchte ich über ein wirklich spannendes Thema schreiben, den Hunde-Rucksack. Nun, eigentlich finde ich es immer komisch, wenn Hunde getragen werden, aber es gibt nun mal Situationen, in denen es nicht anders geht. Da mein Mann und ich große Wanderfans sind und auch unseren Hund gerne zum Wandern mitnehmen, werden wir bald vor eine große Herausforderung gestellt. Unser Mops wird 10 Jahre alt, und noch ist er wirklich fit im Wandern. Aber schon beim letzten Wanderurlaub haben wir gemerkt, dass Leo diese sehr langen und anstrengenden Touren nicht mehr so gut wegsteckt. Er würde zwar bis zur Erschöpfung mitlaufen, aber das ist ja nun auch nicht gut für den kleinen Kerl.

Also habe ich mal im Netz nach Hunderucksäcken gegoogelt, und siehe da, es ist ein schwieriges Thema. Denn wenn man wirklich Wandern gehen möchte, sind die meisten Tragerucksäcke nicht geeignet. Es gibt viele Modelle, die schon beim ersten Blick nicht bequem für den Träger aussehen. Immerhin möchte ich einen 8 Kilo Mops eine längere Zeit tragen können, ohne mir meinen Rücken zu verletzen. Also bin ich nach langer Recherche auf den DogCarrier Rucksack gestoßen.

Der Rucksack – Der neue Freund meines Hundes?

Hund sitzt in einem Hunderucksack

Als ich den DogCarrier Rucksack ausgepackt habe, habe ich sofort gedacht: Tolle Qualität, aber wie verklicker ich es meinem Hund, dass er nun ab und zu mal in diesem Rucksack getragen wird? Der Hund sollte erst einmal mit dem Rucksack vertraut gemacht werden, ich habe Leckerlis in den Rucksack versteckt, dass Leo erst einmal seine platte Nase nutzen musste und den ganzen Rucksack auf den Kopf gestellt hat. Ich habe den Rucksack einige Tage auf dem Boden neben einen seiner Körbchen stehen lassen. Der Rucksack ist irgendwann nicht mehr interessant gewesen und so konnte es an Phase zwei gehen. Man sollte es wirklich ruhig angehen lassen um den Hund an den neuen Freund zu gewöhnen.

Wie bekomme ich meinen Hund in den Rucksack?

Mein Mops Leo macht ja eigentlich alles mit, Radfahren, Gondelfahren, Fliegen, Bus und Autofahren. Alles kein Problem für meinen Supermops. Aber wird er auch den Rucksack toll finden? Das war eine echte Herausforderung, aber letztendlich hat mit etwas Training und Leckerlis der Rucksack gewonnen 🙂 . Der Hund ist also im Rucksack drin. Zugegeben sieht es schon etwas lustig aus, aber wenn der Mops nun mal mit Wandern möchte, es aber sein Körper nicht mehr ganz schafft, muss er einige Zeit mit dem Rucksack getragen werden.

“2 Jahre intensive Zusammenarbeit mit Rucksackdesignern- und Entwicklern, sowie einem Tierarzt und weiteren Beratern sind das Ergebnis dieses durchdachten Produkts.“

Unser Fokus bezog sich in erster Linie auf die Sicherheit und die bequeme Sitzhaltung des Hundes, sowie die größtmögliche Einfachheit in puncto Anlegen des Rucksack.”

Technische Daten vom DogCarrier Rucksack

Rucksack für Hunde zum Tragen

Der Rucksack ist für Hunde bis 15 Kilo geeignet. Ab Mai gibt es dann auch einen Rucksack für kleine Hunde von 4 bis 10 Kilo. Wir haben die normale Größe getestet für Hunde von 7 bis 15 Kilo. Das Material ist sehr gut verarbeitet und erinnert an einen Wanderrucksack. Er hat auch zusätzliche Staufächer und Taschen wie zum Beispiel Seitentaschen außen rechts und links mit Reißverschluß. An den Beckengurten sind auch kleine Taschen, wo man zum Beispiel ein Handy verstauen kann. Zudem gibt es ein einlegbares Innensitzkissen für kleine Hunde, damit diese dann etwas höher sitzen können, natürlich ebenfalls versehen mit Loch für den Hundeschwanz. Das Brustgeschirr ist Höhenverstellbar und man kann den Rucksack so verstellen, dass der Hund bequem sitzt. Leo wiegt 8 Kilo und wir versuchen ihn natürlich so wenig, wie möglich zu tragen. Aber mit dem Alter wird es einfach immer öfter notwendig, gerade in steilen Gebieten, wo man auch mal Klettern muss.

Stabile Gurte sorgen für einen angenehmen Tragekomfort

Der Rucksack ist absolut stabil und hat einen guten Tragekomfort. Man kann sich leicht und frei damit bewegen und auch Radfahren ist mit dem Rucksack kein Problem. Aber man sollte wirklich einige Zeit mit dem Hund üben, damit er sich auch wohlfühlt in seinem Rucksack. Ab Mai gibt es auch einen Rucksach für kleinere Hunde, denn die normale Größe ist für Leo fast schon zu groß. Der kleine Rucksack kostet 85 Euro und das Model, was ich hier vorgestellt habe kostet 119 Euro.

Ich kann den Rucksack sehr empfehlen, auch wenn es wirklich einige Zeit braucht, bis man mit dem Rucksack vertraut ist und der Hund sich an das Sitzen in diesem Rucksack gewöhnt hat. Leo hat noch eine gute Größe um ihn zu tragen, da er knappe 8 Kilo wiegt. Auf Dauer ist das sicher sehr schwer für den eigenen Rücken. Ich frage mich, wie es wohl ist, wenn man einen 15 Kilo Hund über längere Zeit tragen muss. Schwer ist es auf jeden Fall auf die Dauer, aber man will seinen Hund ja auch nicht 8 Stunden am Tag herum tragen.

 

Vielen Dank an DogCarrier für den bereit gestellten Rucksack 🙂 .