Wenn Sommergewitter und Herbststürme mit Starkregen, Hagel, Blitz und Donner um die Häuser ziehen, ist das für viele Hunde der blanke Horror. Hier finden Sie einige Tipps, was Sie tun können, wenn Ihr Hund unter Gewitterangst leidet.
Spielen als Ablenkung gegen Gewitterangst
Es gibt Hunde, die lassen für eine Runde Spielen alles stehen und liegen, auch bei Gewitter. Ob mit Kunststücken für Hundeleckerlis oder mit dem Lieblings-Hundespielzeug – so können Angsthunde vielleicht sogar auch das Gewitter gut genug ausblenden. Wenn Ihr Hund dazu bereit ist, schauen Sie, ob er im Spiel besser mit dem Gewitter klarkommt. Vor allem aufgeregte und aktive Hunde bauen mit Bewegung und Kopfarbeit Stress ab, was man bei Gewitterangst nutzen kann, weil das Gehirn von Hunden nicht gleichzeitig Spaß und Angst in den Vordergrund stellen kann.
Gewitter durch andere Geräusche überdecken
Wenn das Donnergrollen überdeckt wird, kann es seinen Schrecken verlieren. Zum Beispiel mit Geräuschen aus dem Radio oder TV, passende Trommel-Musik, Lieder, Serien, Filme oder laute Küchengeräte, wie Dunstabzugshaube oder Staubsauger. Übertönende, vertraute Geräusche können den Krach von Wind, Regen, Hagel und Donner so überdecken, dass Ihr Hund solche Gewittergeräusche nicht mehr als bedrohlich wahrnehmen und besser ignorieren kann.
Sogenanntes „braunes Rauschen“ ist speziell darauf abgestimmt, unangenehme Geräusche zu schlucken und wirkt gleichzeitig entspannend.
Sicherheitstipp: Wenn Sie aus Sicherheitsgründen während eines Gewitters lieber keine Elektrogeräte betreiben möchten, können Sie auch auf batteriebetriebene Video- und Audiogeräte zurückgreifen, um Überspannungsschäden zu vermeiden.
Angst vor Gewitter bei Hunden „wegkuscheln“
Wegkuscheln wäre zu viel versprochen. Was einem ängstlichen Hund bei Gewitter aber Sicherheit geben kann, ist Nähe oder enger Körperkontakt zu seinem Besitzer. Dazu hilft einigen Angsthunden eine kleine besondere Hundemassage oder wenn Sie ihn sanft kraulen.
Zwingen Sie den Hund nicht, bei Gewitter alleine zu sein. Meist suchen sich ängstliche und schreckhafte Hunde den passenden Ort bei ihren Besitzern selbst aus. Kuschelt sich Ihr Hund an Sie heran, lassen Sie ihn genau da zur Ruhe kommen und bleiben Sie mindestens so lange bei ihm. Einigen Angsthunden hilft bei Gewitter auch, wenn Sie getragene Kleidungsstücke zu ihm ins Körbchen oder in sein Versteck legen.
Ein Mythos der Hundeerziehung bei Gewitter:
Solange Sie dabei nicht hektisch oder ängstlich, sondern gelassen und entspannt sind, verstärkt Zuwendung die Angst vor Gewitter beim Hund nicht. Streicheln und kraulen Sie also gern Ihren Hund, wenn er sich bei Gewitter zu Ihnen verkriecht und nicht in Ruhe gelassen werden will.
Haben Sie Geduld mit Ihrem Schützling, wenn er sich auch mit den Tipps bei Gewitter nicht so schnell beruhigen kann. So tief sitzende Ängste brauchen oft mehr Zeit, um abzuflachen, als man denkt. Geben Sie Ihrem Hund die Ruhe und seien Sie bei Gewitter für ihn da.
Wenn das Gewitter vorbei ist und schönes Wetter zum Wandern und Reisen einlädt oder ein Ausflug in die Stadt ansteht, schützen Sie Ihren Hund vor gefährlichen Situationen, indem Sie ihn in einem bequemen und sicheren Hunderucksack tragen. Unsere Hunderucksäcke sind auch eine Möglichkeit, Hunde sicher auf einem Motorroller oder Fahrrad mitzunehmen.
Schauen Sie sich die Modelle an und wir beraten Sie gern, wenn Sie nicht genau wissen, welcher der richtige Hunderucksack für Ihre Hunderasse ist.
Bildquelle: KI generiert