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Blog Hunderucksack / Hundetasche

Endlich Feierabend aber schon wieder Regenwetter oder endlich wundervoller Sonnenschein? Oder Urlaub mit Ihrem Hund, das ist doch auch wunderschön. Damit sich dabei die Tage nicht zu sehr in die Länge ziehen, bauen Sie doch mal ein paar spannende Suchspiele für Hunde in den Alltag ein. Nasenarbeit ist bestens gegen Langeweile geeignet. Sie lastet Hunde mental sehr gut aus, lässt sie aber nicht so überdrehen wie beim Rennen, bei Hetz- oder Zerrspielen. Außerdem sind Suchspiele für Hunde auch für ältere Hunde oder für Hunde geeignet, die nicht mehr so gut zu Fuß unterwegs sind. Doch wie fängt man am besten an? Bei verfressenen Hunden ist es meist einfach, ihnen das Suchen nach Leckerchen beizubringen. Aber vielleicht findet Ihr Hundekumpel auch andere Schätze super interessant, nach denen er dann gerne sucht. Hier ist eine simple Schritt-für-Schritt-Anleitung für Ihr Suchtraining für Hunde zu Hause oder draußen.

Suchspiele verstehen – So lernt ein Hund Leckerlis zu suchen

Bei verfressenen Hunden ist es am einfachsten, ihnen das Suchen nach Leckerchen beizubringen, sofern sie nicht sowieso schon Suchprofis sind. Damit das Suchtraining funktioniert, muss der Hund verstehen, was er tun soll.

  • Also erst mal den Hund sicher stehend oder sitzend warten lassen oder ablegen, damit Sie ihm zeigen können, was gleich passiert.
  • Dann das Leckerchen zeigen und so verstecken, dass der Hund es genau sieht.
  • Anschließend können Sie das Startsignal zum Suchen geben und dieses mit einem richtungsweisenden Handzeichen verstärken. Vielleicht gehört Ihr Hund auch zu denen, die nach einiger Zeit Training darauf reagieren, wenn Sie die Richtung nur mit den Augen anzeigen.
  • Nach einigen Wiederholungen kann Ihr Hund verknüpfen, dass „Such“ oder ein anderes Signal und Handzeichen heißen, dass er das Leckerchen suchen und nehmen darf.
  • Als Nächstes können Sie den Schwierigkeitsgrad steigern. Ist Ihr Hund so weit, können Sie das Leckerchen zwar bis fast zum Ende sichtbar, aber im Versteck schon einige Zentimeter weiter weg vom sichtbaren Ablageort platzieren. Auf diese Weise muss Ihr Hund nach den Augen auch die Nase einsetzen, um den kleinen leckeren Schatz zu finden.
  • Dann folgen wieder die Signale und der Ablauf geht weiter, solange Ihr Hund Spaß daran hat und Sie neue Verstecke finden.
  • Mit jedem Schritt voran, können Sie die Leckerlis weiter weg von der Sichtlinie verstecken, dass Ihr Hund sie per Suchsignal und Handzeichen auch besser versteckt erschnüffeln kann.
  • Hat Ihr Hund begriffen, wie es funktioniert, was Handzeichen und Signalwort bedeuten, können Sie die Verstecke weiter vom Hund entfernt aussuchen, damit er die Leckerchen auch in einem größeren Bereich suchen und finden kann. Die Abläufe zwischen Verstecken und Suchen können Sie dafür Stück für Stück so ausweiten, dass Möbel mit Versteckmöglichkeiten, ein ganzer Raum oder der Garten zum Suchradius für den Hund werden. Und freuen Sie sich ruhig auch selber ordentlich mit, wenn Ihr Hund seine kleine, leckere Belohnung gefunden hat.

Hund Suchspiele beibringen – Anzeigen statt Fressen?

Soll Ihr Hund nur zeigen, wo das Leckerchen ist und es sich nicht sofort schnappen? Dann können Sie es zu Anfang in einen luftdurchlässigen Leckerlibeutel oder eine kleine ungefährliche, offene Plastikflasche stecken. Die findet Ihr Hund zwar auch, muss aber warten, bis Sie ihm das Leckerchen geben. Verknüpfen Sie das mit einem Signal, dass er sich zum Beispiel hinsetzen oder ablegen soll, wenn er das „eingesperrte“ Leckerli gefunden hat. So kann Ihr Hund auch lernen, ungeschützte Leckerlis anzuzeigen und sie erst zu naschen, wenn Sie diese freigeben. Ein Vorteil, wenn Ihr Hund auf Kommando suchen und auf seine gefundene Belohnung warten kann, ist der Schritt weiter, dass er verführerisch duftende Leckereien auch erst nach Kommando aufnimmt, teils nicht weit. Das kann gut trainierte Hunde zum Beispiel vor gefährlichen Giftködern beschützen.

Achtung! – Denken Sie daran, die gefundenen und verspeisten Such-Leckerlis von der täglichen Futterration abzuziehen, damit Ihr Suchfreund fit bleibt! Lassen Sie Ihren Hund außerdem nur in einer sicheren Umgebung suchen, damit niemand verletzt wird. Ihre Fellnase soll natürlich auch selbst heil bleiben.

Tipp – Wenn Ihr Hund auf ein Spielzeug, Kleidungsstück oder Kuscheltier total abfährt, können Sie auch diese für ihn verstecken und suchen lassen. Oder probieren Sie es auch mal mit einem Menschen, den Ihr Vierbeiner besonders gern mag. Den sollte er nur nicht unbedingt gleich zum Fressen gern haben.

Mobil beim Suchtraining

Mit der Anleitung kann Ihr Hund Schritt für Schritt zum Suchprofi werden, oder zumindest zum Suchspiel-Fan. Suchtraining für Hunde macht auch im Wald oder im Park Spaß. Falls Ihr Hund den Weg dorthin nicht mehr alleine schafft, unterstützen wir Sie gerne: Wir haben für jede Hundegröße den passenden Hunderucksack im Sortiment – egal ob neu, gebraucht oder zur Miete.

Bildquelle: KI generiert

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